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Gemeinde Gingen an der Fils
Gingen an der Fils – „Perle des Filstals“
Gingen an der Fils mit seinen rund 4.650 Einwohnern liegt eingerahmt vom markanten Hohenstein und dem malerischen Fränkel, Grünenberg und Burren im Oberen Filstal.
Der Ort ist geprägt von einer schönen Mischung aus Handel, Industrie, traditioneller Landwirtschaft, Kultur und Natur und ist durch die Bahn und die bis kurz nach Gingen ausgebaute B10 sehr gut an die Hauptverkehrswege in der Region angebunden.
Das Ortsbild von Gingen wird dominiert von der Johanneskirche mit der ältesten datierten Kircheninschrift im deutschsprachigen Raum. Sehenswert sind auch der Schnapperbrunnen und die Kulturlandschaft mit ihren üppigen Streuobstwiesen rund um Gingen. Der örtliche historische Rundweg gibt interessante Einblicke in die spannende und reichhaltige Ortsgeschichte. Ein herrlicher Rundblick über das Filstal beschert eine Wanderung zum Hohenstein, dem Gingener Hausberg und wichtige Landmarke im Landschaftspark Albtrauf. Zahlreiche Wanderrouten wurden von der ESA (Erlebnisregion Schwäbische Alb) in den letzten Jahren neu erschlossen. Von Gingen ist der Einstieg in die Radwanderwege der Filstalroute, in den Albtraufgänger- und Albtraufguckerweg, welche u.a. mitten durch die Ortsmitte führen und in die Löwenpfade problemlos möglich. Ein bestens ausgestatteter Wohnmobilstellplatz und attraktive Gaststätten runden das touristische Angebot ab.
Viel Engagement in vielfältigen Vereinen und Gruppierungen trägt wesentlich dazu bei, dass Gingen eine lebenswerte und lebendige Gemeinde ist.
Die Gemeinde bietet ihrerseits fast alle strukturellen Einrichtungen des täglichen Bedarfs. 4 Kindergärten (darunter ein zweigruppiger Natur- und Waldkindergarten) sind im Ort. In Gingen selbst besuchen die Kinder die Hohensteinschule (Grundschule) mit Lehrschwimmbecken und großzügigem Sport- und Bewegungspark, sowie einer offenen Ganztagesbetreuung. Weiterführende Schulen befinden sich in den benachbarten Städten Süßen, Donzdorf und Geislingen.
Die Versorgung mit Ärzten, Dienstleistungen im sozialen, gesundheitlichen und auch im Konsumbereich ist vielfältig gewährleistet. Im September 2019 wurde das Alten- und Pflegeheim Samariterstift im Ortskern in Betrieb genommen. Es liegt direkt neben der evangelischen Kirche, mitten im historischen Zentrum. Ein weiteres Pflegeheim wird derzeit im Kirchenquartier der Katholischen Kirche entlang der Friedrichstraße geplant.
Neue Wohnbebauung wurde und wird in den kommenden Jahren umgesetzt. Mit der Erschließung im geplanten Baugebiet „Schulstraße“ stehen 17 Bauplätze für Einzel- und/oder Doppelhäuser bzw. Zweifamilienhäuser zur Verfügung. Zudem entstehen in einem separaten Bauabschnitt 2 Mehrfamilienhäuser und Doppel- bzw. Reihenhäuser. Je nach Bauform können so ca. 60 Wohneinheiten im gesamten Gebiet entstehen.
In Gingen sind leistungsfähige Handwerksbetriebe und kleinere bis mittlere Gewerbebetriebe ansässig. Mit z.B. einem leistungsstarken Textileinzelhandel in der Ortsmitte, welcher u.a. im Filstal mehrere Filialen betreibt, einem leistungsstarken Möbelhaus, einem attraktiven Fahrradeinzelhandel, einem Sportfachgeschäft und einem Baumarkt, ist Gingen auch als Ort zum Einkaufen eine gute Adresse.
Derzeit verfügt Gingen über ca. 1.000 Arbeitsplätze Sie liegen größtenteils im Bereich der gemeindeeigenen Gewerbegebiete. Die Entwicklung weiterer Gewerbestruktur und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind wichtige Ziele der kommunalen Entwicklung in Gingen. Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets „Untere Schorteile V“ werden den ansässigen Betrieben neue Perspektiven eröffnet. Hier ist der Bebauungsplan am 02.12.2021 in Kraft getreten. Der Geltungsbereich des Plans umfasst ca. 1,7 ha. Die Erschließung ist in 2023 vorgesehen. Darüber hinaus ist Gingen aktiv bei der Förderung und Entwicklung interkommunaler Gewerbegebiete.

